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Das Würzburger Deep-Tech-Startup NanoStruct bei uns in der 360° BASE

Das Würzburger Deep-Tech-Startup NanoStruct hat erfolgreich eine Seed-Finanzierungsrunde über 2,6 Millionen Euro abgeschlossen. 

Das haben wir zum Anlass genommen, Henriette Maß, Enno Schatz und Kai Leibfried zu uns in die 360° BASE einzuladen.

Das insgesamt 12-köpfige Team von NanoStruct entwickelt Sensorchips, die Keime in Lebensmitteln innerhalb weniger Stunden erkennen können. Ziel ist es, Lebensmittelsicherheit schneller, effizienter und technologisch präziser zu gestalten.

Monika Waschik hat die Gunst der Stunde genutzt und mit Henriette Maaß ein Kurzinterview geführt.  

Ihr habt gerade erfolgreich eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Was war euer erster Gedanke, als die Zusage feststand? Erleichterung, Freude oder direkter Blick auf die nächsten Herausforderungen?

Ein bisschen von allen dreien, würde ich sagen. Also natürlich Erleichterung, dass dieser Abschnitt endlich geschafft war. Da steckt ja auch wahnsinnig viel Arbeit drin, so eine Finanzierungsrunde abzuschließen. Freude natürlich! Wir haben da eine richtig coole Gruppe an Investoren mit ins Boot geholt, die uns richtig unterstützen können und uns weiterbringen können. Wir stehen jetzt an einem neuen Startpunkt, mit einem tollen Team, das ist auf jeden Fall etwas, was uns riesig freut. Ja, und natürlich hat man die Herausforderungen immer im Blick: was steht als Nächstes an, was muss als Nächstes getan werden. Also auf die faule Haut haben wir uns deswegen jetzt nicht gelegt, sondern am nächsten Tag geht es dann natürlich gleich weiter.

Investoren investieren nicht nur in die Technologie, sondern vor allem in die Menschen. Was glaubt ihr, hat die Investoren an euch und an eurer Vision besonders überzeugt? 

Ich würde sagen, wir sind ein richtig cooles komplementäres Team aus drei Gründern. Mit Enno haben wir einfach eine richtig krasse Expertise mit im Boot. In dieser Thematik gibt es wahrscheinlich wenige auf der Welt, die so viel Technologie-Know-how haben. Mit Kai haben wir jemand, der sich mit Finanzierung auskennt, jemand, der einfach auch das Business im Blick haben kann, aus seiner Expertise und Erfahrung heraus und darin richtig gut ist, smart an das Thema Finanzen ranzugehen. Ja, und ich als Geschäftsführerin würde mal sagen, dass ich als starke Frontfrau vorne stehe und das Ganze leite. Gleichzeitig bin ich auch ein Role Model, mit Mama-Rolle und Firma gleichzeitig. Ich bin auch diejenige, die dieses Team und den Teamzusammenhalt, denke ich, gut vorantreiben kann. 

Welchen Satz habt ihr im Investoren-Pitch am allerhäufigsten gesagt? 

Das ist eine witzige Frage. Also natürlich fängt man den Pitch immer sehr ähnlich an. Für uns ist es das Thema: Bakterien sind eine Riesenherausforderung, wenn es darum geht, sie schnell zu detektieren und diese Gefahren in den Griff zu bekommen – das haben wir uns mit NanoStruct auf die Fahne geschrieben! 

Wenn ihr die Finanzierung in einen konkreten Nutzen für eure Kunden übersetzen müsstet. Was wird dadurch jetzt möglich, was vorher nicht möglich war? Was wir mit dieser Finanzierung umsetzen werden, ist, unser Produkt, das kurz vor Marktreife ist, durch eine erste Validierung, dahin zu bringen, dass es in den Markt gebracht werden kann. Das heißt, das, was technologisch da ist, muss natürlich zu den Kunden gebracht werden. Und diesen Schritt, den schaffen wir mit der Finanzierung. 

Und von welchem Zeitrahmen reden wir da so etwa? Könnt ihr das absehen?

Die Finanzierung ist gedacht für eineinhalb bis zwei Jahre.

Wir sind stolz auf die Geschäftsbeziehung mit euch und dass sie schon so lange besteht. Wie geht es euch denn mit der Geschäftsbeziehung? Wie kann euch denn auch die Sparkasse Mainfranken Würzburg weiterhelfen? Die Sparkasse Mainfranken Würzburg ist für uns ein super Partner: lokal, nahbar und wenn etwas ist, haben wir immer direkt einen Ansprechpartner an der Hand, der uns unterstützt. Gerade bei technischen Finanzthemen, da haben wir einfach mit euch einen coolen Partner an der Hand und ich denke, das ist eine Geschäftsbeziehung, auf der wir gut aufbauen können. Also die ist langfristig gedacht. 

Foto: Monika Waschik, Kai Leibfried, Francesco Lombardi, Enno Schatz und Henriette Maaß (v.l.)